Keltenwelt am Glauberg: Neue Ausstellung ab März – Keltenfürst mit zentraler Rolle

Keltenwelt am Glauberg (Foto: Ralf Schoppe)

Keltenwelt am Glauberg (Foto: Ralf Schoppe)

Die Keltenwelt am Glauberg hat ihre Pforten geschlossen, aber nur für kurze Zeit. Denn am 10. März 2022 startet das erste hessische Archäologie-Jahr unter dem Titel „Kelten Land Hessen“, an dem sich die Keltenwelt mit einer großen Sonderausstellung beteiligt. Daher wird die aktuelle Ausstellung rund um den „Keltenfürsten“ derzeit umgebaut, um Platz für zahlreiche keltische Fundstücke aus ganz Hessen zu schaffen. Von den über 500 Exponaten sind viele erstmals zu sehen.

Wie Museumsleiterin Dr. Vera Rupp aber ankündigt, wird der steinerne „Keltenfürst“ und seine wertvollen Grabbeigaben auch in der neuen Ausstellung eine zentrale Rolle bekommen. „Auf dem Glauberg werden wir uns ganz der sich verändernden Lebenswelt in der Keltenzeit widmen, also wie der neue Werkstoff Eisen und enge Handelsverbindungen in den Mittelmeerraum Kultur und Gesellschaft der Kelten beeinflussten. Und der „Keltenfürst“ ist dafür ein tolles Beispiel, wie sich in dieser Zeit eine wohlhabende Elite herausbildete“, so Dr. Rupp.

„Für unser Museumsteam und sicher auch für viele Besucher wird es nicht leicht, bis nächsten März auf den „Keltenfürsten“ zu verzichten. Aber dann hat man Gelegenheit, die Kelten aus einer ganz neuen Perspektive zu betrachten“, freut sich Dr. Rupp.

Und wem das zu lange dauert, der kann auch weiterhin den Archäologischen Park auf dem Glaubergplateau und den Grabhügel besuchen. Das Gelände rund um das Museum bleibt für Besucher also weiterhin geöffnet. Und danach lädt das Museumsbistro  zu einer wärmenden Stärkung ein, zu den üblichen, verkürzten Öffnungszeiten im Winterhalbjahr.

Keltenwelt am Glauberg

veröffentlicht am: 21. Oktober 2021