TourismusRegion Wetterau

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Auf der Engelthaler Pilgerrunde

Unsere heutige Wanderung steht ganz im Zeichen des Glaubens. Sie beginnt und endet am Öffnet internen Link im aktuellen FensterKloster Engelthal bei Altenstadt und führt zur Wallfahrtskirche Maria Sternbach, zum Teil wird dabei die Bonifatiusroute begangen.

Wir starten unsere Wanderung am Hoftor von Kloster Engelthal, halten uns rechts und gehen zwischen Klostermauer und Pferdegestüt bergan. Wir befinden uns schon auf der „Bonifatiusroute“, jenem historischen Weg, auf dem der Leichnam des Apostels der Deutschen im Jahre 754 von Mainz nach Fulda zu seiner letzten Ruhestätte getragen wurde, nachdem er von den ungläubigen Friesen erschlagen wurde.

Der Asphaltweg geht sanft ansteigend in einen Schotterweg über, verschiedene Versionen des Schotterweges werden uns während der heutigen Wanderung begleiten. Wir folgen dabei dem charakteristischen Wanderzeichen mit dem Bischofsstab.

Nach 1,5 Kilometern trennen sich unsere Wege: Die Bonifatiusroute führt geradeaus, wir nehmen den frisch geschotterten Weg nach rechts(1) und folgen dabei dem Wegweiser „grünes Kreuz“ und dem „Waldenserpfad“, der den Weg der Glaubensflüchtlinge, der in Deutschland von Schaffhausen nach Bad Karlshafen reicht und über Wächtersbach und Büdingen eine Schleife durch die Wetterau zieht. Das Wanderzeichen ist der „blaue Kreis“, der von einer grün geschwungenen Linie unterstrichen wird.

Nach rund 2,5 Kilometern stoßen wir auf einen Weg, der verführerisch breit nach halb rechts führt, wir aber müssen mit einem 90 Grad Winkel nach rechts auf den schmalen Pfad(2). Nur bei genauerem Hinsehen erkennt man das „grüne Kreuz“, das uns den richtigen Weg weist. Rund 200 Meter folgen wir dieser Spur, dann kreuzen wir einen weiteren Weg und gehen weiter geradeaus, jetzt aber können wir uns an einem Hinweisschild in Richtung Maria Sternbach orientieren(3).

Wir begegnen jetzt einigen wilden Gesellen, Holzfiguren, die mit bunten T-Shirts und Kappen bekleidet sind. Ob es ein Künstler oder kreative Waldarbeiter waren, lustig sind sie schon, mitten im Wald.

Der schmale Pfad verbreitert sich zu einem Forstweg, vorbei an einer Waldhütte gehen wir immer weiter geradeaus und erreichen nach der zweiten Waldhütte die Kreisstraße, die wir geradeaus überqueren(4).

Alsbald folgen wir dem nach rechts abknickenden Weg, leicht bergan. Vorbei an der dritten Waldhütte gehen wir geradeaus. Ein Hinweisschild zeigt uns, dass es nur noch 15 Minuten nach Maria Sternbach sind.

Wir stoßen schließlich auf eine große Wiese(5), an deren Ende der Kirchturm von Wickstadt hervorlugt. Wir gehen rechts und stoßen, kurz nachdem wir wieder in den Wald eingetreten sind, nach rund 250 Metern, linker Hand, auf Maria Sternbach(6).

Für den Rückweg folgen wir nun zunächst einmal dem „grünen Kreuz“ und am Haupteingang der Kirche nach links(7). Wir überqueren wieder die Kreisstraße, und nach einem knappen Kilometer gehen wir an der ersten Wegekreuzung nach rechts(8) und stoßen nach einem langgezogenen Linksbogen nach rund 1,5 Kilometer auf eine Lichtung, wo wir uns nach rechts und sofort wieder nach links wenden(9).

Hier befand sich einst eine römische Niederlassung. Rechter Hand die „Winner Höfe“ erinnern an die „Wüstung Winnen“, ein Dörfchen, das wie Sternbach auch, von seinen Bewohnern verlassen wurde.

Von weitem sehen wir den Kirchturm von Erbstadt, bevor wir uns abermals nach links wenden, um an der Südseite der Lichtung den bequemen Weg leicht bergan zu nehmen.

Wir kreuzen unser „grünes Wanderzeichen“ und gehen weiter, um an der zweiten Kreuzung für rund 200 Meter nach rechts zu gehen. Hier stoßen wir wieder auf die „Bonifatiusroute“, der wir nach links folgen und sind nach gut einem weiteren Kilometer zurück im Kloster Engelthal.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterHintergrund zum Kloster Engelthal und zur Wallfahrtskirche Maria Sternbach

Weglänge

14 Kilometer, 180 Höhenmeter

Reine Gehzeit

Gut drei Stunden

ÖPNV

keine

Parken und Startpunkt

Am Kloster Engelthal

Wetteraukreis

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