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Landgräfliches Schloss Butzbach

Das Landgräfliche Schloss Butzbach war ursprünglich eine Stadtburg der Herren von Falkenstein. Heutige Grabungen im Schlossareal haben jedoch ergeben, dass sich wohl schon gegen 1200 eine kleine ringförmige Wasserburg an der Stelle befunden hat.

Die Falkensteiner erweiterten um 1390 das Anwesen, dann war es Sitz der Familie von Eppstein-Königstein, des Erzbischofs von Mainz, schließlich landgräflich-hessisches Burgschloss. Um 1500 Bau eines weiteren Burgbaues durch die Landgrafen von Hessen. Landgraf Philipp von Hessen-Butzbach (1609-1643) baute das 1603 zum Teil abgebrannte Schloss als stattliche Residenz wieder auf.

Seit 1818 wurde es zur Kaserne umgebaut und bis zum Auszug der US-Streitkräfte 1991 als solche genutzt. Durch diese Nutzung blieb das Landgräfliche Schloss zwar in seiner Substanz als „Rohbau“ erhalten, verlor aber, was seinen Schloss-Charakter ausmachte: die hohen Türme, die Zwerchhäuser mit den Ziergiebeln, seinen farbigen Anstrich und natürlich die gesamte einst prächtige Innenausstattung.

1998-99 wurden die meisten Kasernengebäude auf dem Schlossareal abgebrochen und 2002 zog schließlich in den Süd- und den Ostflügel die Stadtverwaltung ein. 2002 wurde als historisches Zeitfenster ein kleiner Teil des einstigen Schlossgartens in einstiger Symmetrie nachempfunden.

Jedes Jahr im Sommer findet das überregional bekannte und sehr beliebte Open Air Kino im Innenhof des Schlosses statt.

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