TourismusRegion Wetterau

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UNESCO-Weltkulturerbe Limes

2005-2015: 10 Jahre Welterbe WetterauLimes

Unesco-Wetterau-Limes
UNESCO-Welterbe WetterauLimes

Zum Jubiläum "10 Jahre Welterbe WetterauLimes" wurde an der Autobahn A45 zwischen Wölfersheim und Florstadt eine große Infotafel installiert, die auf das UNESCO-Welterbe in unserer Heimat - den WetterauLimes aus der Römerzeit - hinweist.

Landrat Joachim Arnold ist stolz auf das römische Erbe in der Wetterau. „Die Zeit der Römer stellt nach der Zeit der Kelten und noch vor dem Mittelalter eine der wichtigsten Epochen in der Besiedlung der Wetterau dar. Mit der Anerkennung des Limes als Welterbe vor zehn Jahren ist die Tourismusregion Wetterau weiter aufgewertet worden. Mein Dank gilt den vielen Partnern, die den Erhalt und die Restaurierung römischer Befestigungsanlagen möglich gemacht haben“, so der Landrat.

Ein UNESCO-Welterbe in der Wetterau

Der Obergermanisch-Raetische Limes

Der Obergermanisch-Raetische Limes ist das größte und bekannteste Bodendenkmal in Deutschland. Der durch Hessen verlaufende Limes-Abschnitt ist 153 Kilometer lang. Mit 41,6 Kilometern besitzt der Wetteraukreis einen der größten Streckenabschnitte im Land. In der Wetterau verläuft der Limes in einer markanten und charakteristisch nach Norden gerichteten Ausbuchtung. Den Verlauf des Limes finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.

Nachdem am 15. Juli 2005 der Obergermanisch-Raetische Limes in die UNESCO Welterbeliste eingetragen worden war und damit die höchste internationale Auszeichnung erhielt, erlangten elf Kommunen im Wetteraukreis Anteil am Welterbe: Rosbach v.d. Höhe, Friedberg, Ober-Mörlen, Butzbach, Echzell, Reichelsheim, Florstadt, Altenstadt, Limeshain, Bad Nauheim und Wölfersheim.

In der Wetterau finden sich zahlreiche römische Zeugnisse. Insgesamt 72 Turmstellen, 16 Kleinkastelle und 7 Kastelle sind bekannt, einige von ihnen wurden in Öffnet internen Link im aktuellen FensterLimes-Projekten rekonstruiert und für interessierte Besucher erschlossen. Ergänzend sind noch zwei Signaltürme im Hinterland zu nennen, auf dem Johannisberg in Bad Nauheim und bei Wölfersheim-Wohnbach.

Im Vorfeld der UNESCO-Antragstellung wurde der aktuelle Zustand des Limes von der Landesarchäologie aufgenommen und ein Opens external link in new windowLimesentwicklungsplan Hessen erstellt. Er dient als Leitlinie für den Umgang mit dem zum Welterbe erhobenen Bodendenkmal.

Neben der Bewahrung stellen sich die Aufgaben „Forschung“, „Präsentation“ und „Erschließung“. Ein besonderer Fokus liegt hierbei in den letzten Jahren auf den Punkten Präsentation und touristische Erschließung. Im Wetteraukreis sind zahlreiche touristische Opens internal link in current windowLimes-Projekte durchgeführt worden.

Zur Epoche der Öffnet internen Link im aktuellen FensterRömer.

Wetteraukreis

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