TourismusRegion Wetterau

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Stationstafeln am Limes

UNESCO-Weltkulturerbe Limes

Limes-Stationstafel Limeshain
Limes-Stationstafel in Limeshain

Am gesamten Wetteraulimes wurde in Zusammenarbeit mit der HessenArchäologie und den Anliegerkommunen ein einheitliches Beschilderungssystem an den einzelnen Welterbestätten errichtet. Die großformatigen Stationstafeln informieren interessierte Besucher vor Ort über verschiedene Aspekte des römischen Lebens.

Für das von der Archäologischen Denkmalpflege des Wetteraukreises koordinierte Projekt "Stationstafeln am Limes" konnten erfreulicherweise Landesmittel aus dem Bereich Tourismus eingeworben werden.

Neben einzelnen Erläuterungstafeln in Friedberg, Bad Nauheim, Ober-Mörlen, Butzbach, Münzenberg, Nidda, Wölfersheim, Echzell, Florstadt, Altenstadt und Limeshain konnten sowohl in Butzbach als auch in Echzell kleine Rundwege ermöglicht werden. Beide Orte zählen mit ihren großen Auxiliarkastellen mit einer Truppenstärke von jeweils 1.000 Mann zu den wichtigsten Garnisons-Orten am Obergermanisch-Raetischen Limes.

Gleichzeitig wurden das Opens external link in new windowMuseum der Stadt Butzbach und das Opens external link in new windowMuseum Echzell mit ihren vorbildlichen Römer-Abteilungen zu Limes-Informationszentren am UNESCO-Weltkulturerbe erhoben.

In Butzbachs Gemarkungen sind mehrere Kleinkastelle und Türme entlang dem Limes im Wald zu erkennen. Ein Highlight bildet die Rekonstruktion eines Holzwachtturms am Schrenzerbad oberhalb Butzbachs, die allerdings nicht mehr dem heutigen Forschungsstand entspricht. Trotzdem stellt der Turm als erste Rekonstruktion eines römischen Holzwachtturms bereits ein eigenes Denkmal dar. Das Ensemble wird ergänzt durch die unweit gelegenen Fundamentreste des nachfolgenden Steinturmes sowie einer Teilrekonstruktion der Limespalisade mit Wall und Graben. Weitere Informationen Opens external link in new windowhier.

In Echzell weisen die innerörtlich aufgestellten Tafeln auf die im Boden liegenden römischen Reste hin. So steht beispielsweise der örtliche Kindergarten auf einem großen römischen Gebäudekomplex, der als Mansio (Herberge) zu deuten ist. Die benachbarte Evangelische Kirche erhebt sich über den teilweise noch im Boden erhaltenen Resten der großen römischen Badeanlage. Ein Teil des Mauerverlaufes ist auf der Südseite des Kirchenbaus im Boden sichtbar gemacht. Weitere Informationen Opens external link in new windowhier.

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